Kurze Bildaussetzer mit Komponentenkabel
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Gumba

Kurze Bildaussetzer mit Komponentenkabel
Hallo zusammen,
Ich habe kürzlich ein Komponentenkabel für meine Wii gekauft (Von einem Drittanbieter) und diese damit angeschlossen.
Jetzt habe ich sporadisch Aussetzer des Bildes - der Schirm wird für eine Sekunde schwarz, dann ist alles wieder normal. Das verwendete Spiel bzw. der Mii Channel läuft während dessen normal weiter.
Mit dem mitgelieferten Anschlusskabel ist alles normal.
Liegt das am Kabel? Oder hat die Wii eine Macke bei der Ausgabe des höherwertigen Signals? Hat jemand vielleicht dasselbe Problem?
Vielen dank,
Katana
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Könnte am Kabel liegen, aber sicher nicht an der Wii! Der Fehler liegt aber wahrscheinlich an deinem TV, was hast du für einen?
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Gumba

Ich habe die Wii an einem 32LG3000 Fernseher angeschlossen, den ich vor 2 Monate neu erworben habe.
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Gumba

Das Kabel ist korrekt angeschlossen, ich hatte allerdings das Signal nicht umgestellt.
Stelle ich 480p ein, tritt das Problem nicht mehr auf.
Wobei sich jetzt natürlich die Frage stellt, warum tritt das Problem bei 576i auf?
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i= Interlaced
p= Progressiv
Das dürfte an deinem TV liegen, der damit ein Problem zu haben scheint!
Der Unterschied von interlace (i) und progressiv (p) am Beispiel von PAL (50 Hz)
Man sagt, PAL (i) sendet 25 Bilder in der Sekunde. Genauer wäre zu sagen, PAL (i) sendet 50 Halbbilder pro Sekunde. Noch genauer wäre zu sagen, PAL (i) sendet um die 10,3 Millionen einzelne Pixel in der Sekunde. Jedes Pixel wird alle 1/25 Sekunde neu erleuchtet.
Der Bildaufbau im interlaced/Halbbild Mode geschieht kontinuierlich. Wenn ein Fernsehbild mit einer Kamera mit etwa 10,3 Millionen Pixeln pro Sekunde aufgenommen würde, wäre immer nur ein Pixel auf jedem Bild zu sehen, wenn die Bildröhre so gebaut wäre, dass sie nicht nachleuchten würde. Sie ist aber so gebaut, dass ein vom Elektronenstrahl mit den Informationen von Bild A zum Leuchten animiertes Pixel so lange (nach)leuchtet, bis der Elektronenstrahl nach genau 1/25 Sekunde erneut auf es trifft, um es mit der Information von Bild B zum Leuchten zu bringen.
Die Halbbildinformationen des Bildes A werden nacheinander aufgenommen. Halbbild A2 (Bottomfield, Bottom-Field, Bottom Field Second) 1/50 Sekunde nach Halbbild A1 (Topfield, Top-Field, Top Field First). Sobald sich also etwas im Bild bewegt und sich die Information A 1 zu A 2 unterscheidet, ist das i-Verfahren / Zeilensprungverfahren deutlich im Nachteil zum p-Verfahren.
Das Fernsehbild mit der Auflösung 9i zeigt den Extremfall, dass alle Bildpunkte des Halbbilds A1 sich von den Bildpunkten des Halbbilds A2 unterscheiden. Ebenfalls unterscheiden sich alle Bildpunkte des Halbbilds A2 von den Bildpunkten B2. Dies trifft auf sich bewegende Elemente im Bild zu. Man spricht auch von Kammstrukturen.
Im p-Format werden im Idealfall alle Bildpunkte des Bilds A gleichzeitig angezeigt. Das Bild wird nicht mehr in die Halbilder A1 und A2 unterteilt. Wenn Bild B gesendet wird, ist im Idealfall nur noch B zu sehen. Allerdings sind die Bildpunkte bei schnellen Bewegungen unscharf, da die Kamera entsprechend lange belichtet (1/25 Sekunde).
Im psF-Format wird das Bild A in zwei Halbbilder unterteilt, das erste Halbbild wurde aber zum Zeitpunkt des 2 Halbbilds aufgenommen. Es gibt also nur die Bildinformation A und nicht A1 und A2 wie beim i Format. Das Bild kann aber wie ein i-Signal gesendet werden. Die Bildinformationen werden aber nicht direkt an den Bildschirm weitergeleitet, sondern zunächst gespeichert, bis sämtliche Bildinformationen/Pixel des Bilds A übertragen sind. Dann werden alle Pixel des Bild A progressiv, also (im Idealfall gleichzeitig) dargestellt.
Quelle: Wikipedia