Als Reaktion auf den Amoklauf, der am 11.3.2009 die Kleinstadt Winnenden heimsuchte, gab die große deutsche Warenhauskette Galeria Kaufhof bekannt, dass sie ab April keine Spiele mit dem “Ab-18″-Siegel der USK mehr im Sortiment haben werden.
In der offiziellen Erklärung heißt es:
“Galeria Kaufhof hat aufgrund der Geschehnisse in Winnenden entschieden, USK-18-Computerspiele aus dem Verkauf zu nehmen. Dies hat bundesweit in den Filialen bereits begonnen“
Gegenüber der Zeitschrift Focus sagte eine Sprecherin:
“Mit diesem Schritt möchten wir ein weiteres Zeichen für unsere soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung setzen.“
Olaf Wolters, Geschäftsführer des Branchenverbandes der Spieleindustrie, kritisiert die Entscheidung von Galeria Kaufhof:
“Ich finde es wirklich bedenklich, dass Kaufhof damit jedem Erwachsenen sein Recht auf Unterhaltung beschneidet. Man schießt mit dem Verkaufsstopp über das Ziel hinaus.“







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