System: PS2 Auf einer Welt namens Ivalice... In einer Zeit, da Magie allgegenwärtig war und Luftschiffe Vogelschwärmen gleich durch die Wolken zogen... ... beginnt eine Geschichte... Die Feuer des Krieges schwellen am Horizont. Das mächtige Archadianische Imperium befindet sich auf einem vernichtenden Feldzug, dem die umliegenden Länder nach und nach zum Opfer fallen. Auch das kleine Königreich Dalmasca vermag keinen Widerstand zu leisten. Zwei Jahre nach dem Fall Dalmascas säumen Schaulustige die Straßen der Hauptstadt Rabanastre. Spannung liegt in der Luft, denn der neue Konsul aus Archadia wird erwartet. Für Vaan, eines der vielen Waisenkinder aus Rabanastre, ist das Imperium ein verhasster Feind. Ein Feind, der ihm seinen Bruder und somit den letzten Rest seiner Familie raubte. Vaan schmiedet den Plan, in den Palast einzubrechen und den archadianischen Besatzern ihre unrechtmäßige Kriegsbbeute wieder zu entreißen. Doch was er schließlich findet, hätte sich der mutige Junge in seinen kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt: Auf seinem Weg begegnet ihm Prinzessin Ashe, die seit dem Krieg gegen Archadia für tot gehalten wurde. Sie ist das einzige überlebende Mitglied der Königsfamilie und somit rechtmäßige Anwärterin auf den dalmascanischen Thron. Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf... Dem neusten Ableger des "Final Fantasy" Universums wird so vieles nachgesagt... die einen sagen das SQUAREENIX final'sche Tradition gebrochen hat, die anderen werfen der Firma Hehlerei an diversen MMORPGs vor, während andere die Übersicht an dem gigantischen Spiel verlieren. Dann gibt es abere andere wiederum, die behaupten das SQUAREENIX, einmal erneut einen großartigen Meilenstein in der Geschichte der Konsolenrollenspiele geschaffen haben. Und das sagt ein hartgesottener "Final Fantasy" Fan, der "Star Wars" nicht viel abgewinnen kann - also ich. Wer meine (spoilerfreie) Meinung erfahren möchte liest die folgenden, möglicherweise ausufernde Zeilen... Wie man dem Prolog entnehmen kann, übernimmt man die Rolle des Möchtegern- Luftpiraten Vaan. Er lebt zusammen mit seiner Freundin Penelo und einigen Tunichtgut- Kindern in den Straßen von Dalmascas Hauptstadt Rabanastre und verdient sein Geld mal unehrlich auf Diebeszügen, oder hilft seinem bangaa'schen Freund Migelo in seinem Laden, indem er sich um die Warenzustellung kümmert. Dennoch träumt Vaan davon ein anderes Leben zu führen - nämlich ein freies Lebens als Luftpirat mit eigenem Luftschiff, frei und immer bereit dahin zu gehen wohin er will... Es steht einem sogar frei gleich am Anfang dahin zu gehen, wohin man will, denn in der Welt von Ivalice stehen dem Spieler (fast) alle Tore offen und als Einsteiger mag man sich vielleicht erschlagen fühlen von der extrem lebendigen, detailierten Spielewelt von "Final Fantasy XII". Und da das Spiel so gigantisch groß ist, handle ich dieses Review in verschiedenen, nicht unbedingt zusammenhängenden Sparten ab. Die Spielewelt: Groß, größer, Final Fantasy Vor der Produktion wurde bekannt das man mit "FF12" etwas neues kreiiren möchte. Man wollte eine enorme Spielwelt schaffen, die vor Lebendigkeit nur so strotzt. Und das ist den Entwicklern verdammt nochmal gelungen: Während man sich durch die Straßen der vielen, riesigen Städte bewegt gibt es unzählige Charaktere, verschiedener Rassen die durch die Straßen schlendern, sich in Grüppchen was zu erzählen haben, lachen, weinen, kauern, spielen oder sich streiten, verkaufen, häkeln, oder einfach nur was erzählen wollen. Da es ein extrem hohes Aufkommen an Menschen gibt, gibt es nur einige (und das immernoch mehr als genug), die ansprechbar sind. Diese NPCs werden durch eine Sprechblase über deren Köpfen markiert und man erhält viele Informationen über die Spielewelt, gefährliche Monster, persönliche Probleme oder Informationen zu den zahlreichen Sidequests. Einen großen Quantensprung wagte sich SQUAREENIX aber mit der, in der Fangemeinde nicht allerorts willkommenen Änderung das alte Kampfsystem durch nun sofort ersichtliche und bekämpfbare Monster abzutreten. Das Kampfsystem: Von Lizensen, Esper und Gambaa...äh, Gambits Die größte Neuerung ist das Kampfsystem. Während man in den Vorgänger- Teilen auf zufällig, auf der Map nicht sichtbare Monster vertraute und den Spieler bei Kampfbegin in einen alternativen Kampfbildschirm schickte, sieht man die Monster nun sofort, als wären sie ein natürlicher Bestandteil der Umgebung und kann diese auch sofort angreifen. Zudem kann man sich frei im Kampf bewegen und gehen wohin man will. Dies ist aber auch die einzigst bemerkenswerte Neuerung am Kampfgeschehen, denn ansonsten geht es ganz klassisch weiter: Man drückt die X-Taste, dass Aktionsmenü erscheint, man wählt die Aktion (Angriff, Schwarzmagie, Grünmagie, Technik, ...) aus, die man ausführen möchte und wartet den Zeitbalken ab, der signalisiert wie lange der Charakter braucht um diese Auswahl auszuführen. Danach geht es so weiter, bis das Monster sein Leben aushaucht und man die entsprechenden Erfahrungspunkte und Lizenspunkte kassiert. Die Lizenspunkte sind in etwa so, wie die "Sphäroiden" aus "Final Fantasy X" und lassen sich ähnlich einsetzen. Es gibt das sogenannte Lizensbrett, welches ein wenig an ein unkoordiniertes Schachbrett erinnert. Auf diesem Brett befinden sich diverse Symbole, wie Schwerter, Zauber, Ascessories, Techniken, etc., die allesamt mit einer immer unterschiedlichen Zahl versehen sind. Diese Zahl signalisiert wieviele Lizenspunkte man einbüßen muss um dieses Feld zu erwerben. Hat man beispielsweise 15 Lizenspunkte, tauscht diese gegen ein Schwertfeld ein, kann man den jeweiligen Protagonisten nun mit den Schwertern ausrüsten, die unter diese Lizens fallen. Alle anknüpfenden Lizensfelder, die vorher verborgen waren öffnen sich nun mit dem Erwerb dieser Lizens. Genau so funktioniert der Erwerb auch mit Zaubern, Esper, Rüstungen, Techniken, Statusänderungen usw. - also: Lizenspunkte reichen aus, gewünschtes freischalten, in den nächstbesten Laden gehen und einkaufen. Übrigens hat jeder Held der Truppe ein Lizensbrett - es genügt also nicht nur auf einem Feld die jeweilige Lizens freizuschalten. Kauft man allerdings etwas Lizenswürdiges steht es jedem im Team zu. Kauft man sich bspw. den Zauber "Vita" kann ihn theoretisch jeder nutzen, vorrausgesetzt er hat die jeweilige Lizens erworben. Trifft man in der großen Welt auf Monster, die zu stark sind lohnt es sich meistens lieber die Beine in die Hand zu nehmen - oder man greift auf die mächtigen "Mysthteks" zurück, welche in etwa das Selbe, wie die "Limits" aus den vorherigen "FFs" sind. Während man eine Mysthtek einsetzt wechselt der Spieler in einen alternativen Bildschirm und man kann, wenn man möchte die anderen, aktivierten Kampfteilnehmer an der Mysthtek teilhaben lassen - sofern man die hohe Einbuße an Magiepunkten in Kauf nehmen möchte. Kombiniert man so gekonnt die Teks mit denen der anderen, ist es auch schonmal möglich fünf- bis sechstellige Trefferpunkte aus dem Gegner zu locken. Es ist also eine mächtige Waffe, die man aber nur einsetzen sollte, wenn man weiss wie man damit umzugehen hat. Weniger Magiepunkte kosten da die "Esper". Dies sind "Final Fantasy"- typische, mächtige Geschöpfe, die man aufrufen kann wenn man sich bedroht fühlt. Ruft man eine Esper, nimmt nur der Aufrufer und die Esper am aktiven Kampf teil, während die zwei anderen Mitkämpfer erst weiterkämpfen, sofern die Esper verschwunden ist. Die Esper hat einen zeitlich begrenzten Auftritt, ist nicht zu kontrollieren, besitzt dafür aber einige, mächtige Angriffe und verabschiedet sich meistens auch mit einem Gewaltakt. Insgesamt gibt es 5 Esper, die an den Plot gebunden sind und nicht zu verfehlen sind. Alternativ gibt es dann noch 8 weitere Esper auf Ivalice zu finden, was mal einfacher, mal schwerer ist. Die Esper werden auch auf dem Lizensbrett freigeschaltet, mit dem Unterschied das man gewählt aussuchen sollte wer diese Lizens erwerben soll, denn einmal erworben kann auch nur der Erwerber die Esper nutzen und kein anderer.
(Ich musst den Post teilen, da man nur 10000 Zeichen in einem Posting verwenden kann. Und wieder ein Verbesserungsvorschlag *g, mehr Zeichen!) Neu ist zudem auch das man sich einen Truppenführer aussucht. Diesen kann man immer und jederzeit wählen und ist sozusagen der Charakter den man am liebsten mag und über den man die volle Kontrolle haben möchte. Die anderen zwei Kampfteilnehmer steuern sich übrigens allein, wahlweise aber auch manuell. Das Alleine Steuern funktioniert in der Praxis extrem gut und wird den sogenannten "Gambits" gedankt. Gambits sind Aktionslinien, welche man auch auf dem Lizensbrett ersteigert, die nach dem "Was wäre wenn..."- Prinzip funktionieren. Hat man sich bspw. eine Linie freigeschaltet geht man ins Menü, wählt in der "Was wäre wenn..."- Leiste z.B. "Charakter < 40% TP" aus und in der kleinen Linie daneben die Aktion aus, die dann geschehen soll - nämlich "Vita". Im Klartext heisst das: Wenn ein Charakter nur noch weniger als 40% seiner Energie hat, dann soll Vita auf diesen Charakter gezaubert werden". Hört sich komplizierter an, als es eigentlich ist. Die Gambits sind eine willkommene Abwechslung und garantieren ein starkes Team, wenn man es richtig einzusetzen weiss. Abseits der Pfade gibt es ab und an auch mal ein seltenes, sogenanntes "Exoten- Monster" zu sehen. Diese sind meist recht knackig, sollten aber besiegt werden, denn diese sind meist sehr selten und erscheinen nur unter bestimmten Vorraussetzungen. Im Spiel gibt es nämlich diverse Monsterclans, die darauf bedacht sind seltene Monster zu jagen und dementsprechend wird man entlohnt, sobald man solch ein Monster getötet hat. Alternativ gibt es noch einen Clan, der darauf bedacht ist sogenannte "Mobs" zu jagen. Diese Mobs sind nichts weiter als, in Auftrag gegebene, meistens sehr starke Monster, für die man ebenfalls reich entlohnt wird. Um alle möglichen seltenen Gegenstände im Spiel zu kriegen ist die Mobjagd unentbehrlich. Die Mobs werden auf Steckbriefen in Tavernen ausgeschrieben. Man entscheidet sich dann ob man den Auftrag annehmen will, sucht den Auftraggeber um zu bestätigen das man diesen Mob jagen will, erhält dann eine vage Wegbeschreibung und sucht das Wesen auf, um danach zum Auftraggeber zurückzukehren und entlohnt zu werden. Dieses Prinzip ist anfangs ziemlich zeitaufwändig und nervig, später dann aber, dank Teleportern oder Luftschiff schneller zu bewerkstelligen. Zudem gibt es Monster, die nicht auf den Steckbriefen ausgeschrieben sind und privat in Auftrag gegeben werden - diese werden dann aber nicht für den Clan gewertet und man erhält dementsprechend keine Belohnung vom Clan. Übrigens wird ausnahmslos ALLES was man im Spiel besiegt in ein Monsterbuch eingetragen, welches jederzeit aufrufbar ist. Dort stehen sämtliche Informationen zu den Monstern und einige, geheime Informationen, wenn man eine gewisse Anzahl eines jeweiligen Monsters besiegt hat. Das Kampfsystem von "Final Fantasy XII" ist in meinen Augen eine Innovation für die Serie und bringt frischen Wind. Einzigster wirklicher Nachteil ist, dass dieses Prinzip ziemlich an ein Online- RPG erinnert und man sich oft so vorkommt wie Ivalice's grausamster Schlächter, wenn man in einer Stunde fast 100 Monster umgebracht hat. Die Story: Ohne Schmalz kein Preis Die Story ist der wahrscheinlich größte, von den Fans gegebene Kritikhappen. Hat man in den Vorgänger mehr Wert auf eine gut gepflegte Liebesgeschichte, mit einer ordentlichen Prise Schmalz gelegt, auf zwischenmenschliche Beziehungen vertraut oder hier und da ein persönliches Problem des Protagonisten eingebaut, geht es in "Final Fantasy XII" vielmehr um den politischen Einfluss einer Weltmacht auf die untergebenen Länder. Schmalz gibt es in "Final Fantasy XII" gar keinen, nicht jeder Charakter wird ausreichend beleuchtet, allerdings gefiel mir der Thrill aus Intrige, Königsmord, Rachegelüsten und Falschspielerei so gut, dass ich auch die gut, aber langsam erzählte Story als Innovation der Serie ansehe. Übrigens sind alle storyrelevanten Figuren erstklassig synchronisiert und sind sehr sympathisch mit Akzent versehen. Das Fazit: Mega-Vita oder Endgültiges Ende ? Alles in allem bleibt zu sagen das ich nicht enttäuscht wurde. "Final Fantasy XII" ist ein Spiel, dass man entweder lieben lernt oder von Anfang an hasst. Für beide Parteien wird viel geboten. Wer sich jedenfalls für "Final Fantasy XII" entscheidet bekommt folgendes geboten: unzählige Sidequests, wunderschöne Grafik, eine tolle Story und einen 60 stündigen Hauptplot. + Interessante Politstory + Wunderbare Grafik (exellente Effekte, Flora und Fauna, Texturen, Architektur, Render ...) + Erstklassige Synchronisation + Unzählige Sidequests, wie Monsterjagd, Angeln, Esper, sonstige + Motivierendes Kampfsystem + Spieldesign (verschiedene Rassen, neue Mogrys, charakteristische Orte, ...) + Exellenter Soundtrack + Riesige Umgebungen und riesige Welt - Story kommt nur langsam vorran - Ohne Lösungsbuch werden die Sidequests kaum möglich sein Ich hoffe die Review ist einigermassen gelungen, anschaulich und ich hoffe auch, dass ihr beim Lesen nicht eingeschlafen seid ; )
Habs Game durchgezockt,hat mir gefallen ach und echt guter Review^^ wer das game noch nich gezockt hat,rann an die Konsole es lohnt sich wirklich sehr.
wie hier alle Posten sage auch ich Super Preview, aber um ganz ehrlich zu sein, ok es ist geil aber am Anfang wenn man z.B. in die Kanalisation muss und da diesen Superschweren Boss killen muss (einen von den Mobs) das hab ich immer wieder probiert und Boah irgentwann hab ichs aufgegeben..... egal macht trotzdenm Spaß.